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Träger Stoffwechsel im Alter: Was die Stoffwechselforschung wirklich herausgefunden hat

Eine große internationale Studie widerlegt, was wir jahrzehntelang über Stoffwechsel und Alter glaubten.

Viele Menschen ab Mitte 40 erleben dasselbe Phänomen: Der Bund der Hose wird enger, obwohl sich an Ernährung und Bewegung nichts verändert hat. Knapp 13 Millionen Erwachsene in Deutschland sind von Adipositas betroffen – und die Häufigkeit von Übergewicht steigt mit dem Alter deutlich an.1 Viele von ihnen kennen das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem eigenen Körper. Was viele nicht wissen: Die Ursache liegt nicht in mangelnder Disziplin, sondern in einem inzwischen differenzierter erforschten Zusammenspiel aus Muskelmasse, Zellenergie und Stoffwechsel. Wir haben die aktuelle Studienlage für Sie verständlich zusammengefasst.

Jahrzehntelang galt eine einfache Faustregel als medizinisches Allgemeinwissen: Der Stoffwechsel sinke kontinuierlich mit dem Alter, angeblich um etwa ein bis zwei Prozent pro Jahrzehnt ab dem 20. Lebensjahr. Diese Annahme prägte Diätratschläge über Generationen – wer älter wird, sollte einfach weniger essen, um den „langsameren" Stoffwechsel auszugleichen. Belastbare Langzeitdaten dafür gab es lange kaum, die Regel wurde eher aus Beobachtung und Alltagserfahrung weitergegeben als aus systematischer Forschung. Erst eine große internationale Studie stellte dieses jahrzehntealte Bild grundlegend infrage – mit einem Ergebnis, das gleichzeitig erklärt, warum sich viele Menschen trotzdem schon deutlich früher „eingeschlafen" fühlen.

Was steckt hinter einem trägen Stoffwechsel im Alter?

Mediziner sprechen bei diesem Gefühl von einer „trägen" Stoffwechsellage: spürbar sinkende Energie, Gewichtszunahme trotz gleichbleibender Gewohnheiten, ein Körpergefühl, das sich fremd anfühlt. Betroffen sind längst nicht nur ältere Menschen – die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas steigt in Deutschland bereits ab der Lebensmitte kontinuierlich an, wie Erhebungen des Robert Koch-Instituts zeigen.2 Was früher oft als reines Willenskraft-Problem abgetan wurde, lässt sich heute differenzierter erklären.

Den entscheidenden Beleg lieferte eine 2021 im Fachjournal Science veröffentlichte Studie eines internationalen Forschungsteams um den Anthropologen Herman Pontzer. Anhand von Daten aus 29 Ländern und über 6.600 Personen zwischen einer Woche und 95 Jahren zeigte das Team: Der an die Körperzusammensetzung angepasste Energieverbrauch bleibt zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr überraschend stabil – ein spürbarer Rückgang beginnt erst nach dem 60. Lebensjahr.3 Die alte „ein Prozent pro Jahrzehnt"-Regel wurde damit widerlegt. Doch warum fühlt sich der Stoffwechsel für viele trotzdem schon deutlich früher „eingeschlafen" an?

Wie zwei unabhängige Forschungslinien den eigentlichen Mechanismus bestätigen

Die Antwort liefert eine zweite Forschungslinie: Nicht der Stoffwechsel selbst wird „langsamer", sondern die Körperzusammensetzung verändert sich schleichend. Eine viel zitierte Übersichtsarbeit in Frontiers in Physiology wertete zahlreiche Studien aus und fand: Ab der Lebensmitte verlieren Menschen im Schnitt 0,4 bis 0,5 Prozent ihrer Muskelmasse pro Jahr – bei Menschen über 75 beschleunigt sich dieser Verlust deutlich.4 Muskelgewebe ist dabei keine passive Masse, sondern verbraucht im Ruhezustand deutlich mehr Energie als Fettgewebe.

Eine unabhängige Studie der Mayo Clinic bestätigte diesen Zusammenhang auf zellulärer Ebene: Ein Forschungsteam um Sreekumaran Nair untersuchte die Mitochondrien-Funktion im Muskelgewebe unterschiedlich alter Probandinnen und Probanden und stellte fest, dass mit dem Alter sowohl die Muskelzell-Kraftwerke als auch die Insulinsensitivität – also wie effizient der Körper Kohlenhydrate verarbeitet – nachlassen, unabhängig vom Körpergewicht.5 Zwei völlig unterschiedliche Untersuchungsmethoden – Langzeit-Muskeldaten einerseits, zelluläre Stoffwechselmessung andererseits – kommen damit zum selben Schluss: Nicht ein pauschal „langsamerer" Stoffwechsel, sondern der schleichende Verlust von Muskelmasse und ihren Zellkraftwerken erklärt, warum sich der Körper ab der Lebensmitte anders verhält.

Die überraschende zweite Erkenntnislinie: Bitterstoffe und Appetit

Eine weitere, unabhängige Forschungslinie liefert eine mögliche Erklärung für ein weiteres bekanntes Phänomen: den unvermittelt auftretenden Heißhunger auf Süßes gerade in stressigen Lebensphasen. Die belgische Forscherin Inge Depoortere und ihr Team an der Katholischen Universität Löwen untersuchten, wie der Darm auf Bitterstoffe reagiert – und stießen auf einen Mechanismus, der lange übersehen worden war: Spezielle Bitterrezeptoren (sogenannte TAS2R) sitzen nicht nur auf der Zunge, sondern auch auf Zellen im Verdauungstrakt. Werden sie durch Bitterstoffe aktiviert, schütten diese Zellen das appetitregulierende Hormon Ghrelin aus und beeinflussen direkt, wie schnell sich der Magen entleert und wie schnell sich ein Sättigungsgefühl einstellt.6 Die grundlegende Studie dazu wurde zunächst im Tiermodell durchgeführt – sie gilt aber bis heute als eine der zentralen Arbeiten zum Verständnis, warum Bitterstoffe eine messbare Wirkung auf das Hunger- und Sättigungsempfinden haben können. Ein Mechanismus, der unabhängig vom altersbedingten Muskelabbau wirkt und deshalb als zusätzlicher Hebel interessant ist, wenn der klassische „Weniger essen"-Ansatz an seine Grenzen stößt.

Was davon wissenschaftlich fundiert im Stoffwechsel-Komplex steckt

Genau an diesen zwei Stellschrauben – dem muskelabhängigen Energiestoffwechsel und dem appetitregulierenden Bitterstoff-Mechanismus – setzt der BitterLiebe Stoffwechsel-Komplex an. Er gehört zu den gefragtesten Produkten im BitterLiebe-Sortiment für alle mit einem träge gewordenen Stoffwechsel.

Enthalten sind unter anderem Cholin, Zink, die Vitamine B2 und B6 sowie Biotin – für alle vier liegen offizielle, EFSA-geprüfte Aussagen vor: Cholin trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel und einer normalen Leberfunktion bei7, Zink zu einem normalen Kohlenhydratstoffwechsel8, die Vitamine B2 und B6 sowie Biotin jeweils zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung9 – ergänzt um einen Bitterstoff-Komplex aus Bittermelonen-, Bitterorangen- und Grüntee-Extrakt.

Als Nahrungsergänzungsmittel ist der Stoffwechsel-Komplex kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Bei bestehendem Bluthochdruck, in der Schwangerschaft/Stillzeit oder bei Einnahme von Medikamenten empfiehlt sich vor der Anwendung eine Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Bestellt wird direkt im offiziellen BitterLiebe-Shop, inklusive Geld-zurück-Garantie.

Erfahrungen von Leserinnen und Lesern

★★★★★
Sandra K., 49

„Endlich ein Beitrag, der erklärt, WARUM sich mit den Jahren etwas verändert – nicht nur ein weiteres 'Iss einfach weniger'."

★★★★★
Markus T., 52

„Ich nehme die Kapseln jetzt seit zwei Monaten vor den Mahlzeiten. Der ständige Nachmittags-Heißhunger ist deutlich seltener geworden."

★★★★☆
Claudia R., 57

„Gute Verträglichkeit, keine Nebenwirkungen bemerkt. Ich habe ein paar Wochen gebraucht, bis ich einen Unterschied gespürt habe."

★★★★★
Jens B., 45

„Was mich überzeugt hat, war die wissenschaftliche Herleitung im Artikel. Fühlt sich nicht nach einem 08/15-Diätprodukt an."

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Wissenschaftliche Quellen
  1. Deutscher Bundestag (hib) / Robert Koch-Institut: Knapp 13 Millionen Erwachsene in Deutschland von Adipositas betroffen.
  2. RKI Journal of Health Monitoring 2/2017: Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland — Prävalenz steigt mit dem Alter.
  3. Pontzer H, Yamada Y, Sagayama H et al. (2021): Daily energy expenditure through the human life course. Science 373(6556), 808–812.
  4. Mitchell WK et al. (2012): Sarcopenia, dynapenia, and the impact of advancing age on human skeletal muscle size and strength; a quantitative review. Frontiers in Physiology 3:260.
  5. Karakelides H, Irving BA, Short KR, O'Brien P, Nair KS (2010): Age, obesity, and sex effects on insulin sensitivity and skeletal muscle mitochondrial function. Diabetes 59(1), 89–97.
  6. Janssen S, Depoortere I et al. (2011): Bitter taste receptors and α-gustducin regulate the secretion of ghrelin with functional effects on food intake and gastric emptying. PNAS 108(5).
  7. EFSA Journal 2011;9(4):2056 — wissenschaftliche Bewertung des Health Claims zu Cholin.
  8. EFSA Journal 2010;8(10):1819 — wissenschaftliche Bewertung des Health Claims zu Zink.
  9. EFSA Journal 2010;8(10):1759 / 1814 / 1728 — wissenschaftliche Bewertungen der Health Claims zu Vitamin B6, Vitamin B2 und Biotin.
Über den Verfasser
Petra Lindgren

Petra Lindgren schreibt seit über zehn Jahren über Ernährung, Stoffwechsel und die gesundheitlichen Veränderungen der Lebensmitte. Nach ihrem Studium der Ernährungswissenschaften arbeitete sie zunächst als freie Journalistin für mehrere Gesundheitsmagazine, bevor sie zum Redaktionsteam von Gesundheit-fokus.de stieß. Ihr Schwerpunkt liegt auf der verständlichen Einordnung aktueller Studienlage – insbesondere zu Themen, die in der klassischen Ernährungsberatung oft zu kurz kommen, wie den schleichenden Stoffwechselveränderungen ab der Lebensmitte. Lindgren legt großen Wert darauf, wissenschaftliche Quellen offen zu benennen und auch Grenzen der Forschung nicht zu verschweigen.

Die Gewichtsabnahme erfolgt im Rahmen einer gesunden, kalorienreduzierten Ernährung und eines Sportprogramms. Das Angebot ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Das Angebot stellt keine medizinische Beratung dar. Das Angebot ist kein Ersatz für Medikamente oder andere Behandlungen, die von einem Arzt oder Gesundheitsdienstleister verschrieben werden. Die Nutzer sollten einen Arzt konsultieren, bevor sie eine Behandlung beginnen.

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