„Im Lehrerzimmer dachten alle, ich mache heimlich eine Diät – dabei wollte ich nur nachmittags nicht mehr so müde sein“
Claudia (51), Grundschullehrerin aus Osnabrück, wollte mitten in den Wechseljahren nur eines: nicht mehr um zwei Uhr nachmittags so erschöpft sein. Dass ihr fünf Monate später der alte Rock für die Zeugniskonferenz wieder passt und sie, wie sie sagt, 7 Kilo leichter ist – damit hatte sie nicht gerechnet. Was sie erst später verstand: Ihrem Körper fehlte etwas, das er jahrzehntelang selbst hergestellt hatte …
Es ist ein Dienstag Anfang Februar, 14:40 Uhr, als Claudia M. merkt, dass etwas nicht stimmt.
Nicht dramatisch. Kein Zusammenbruch, kein Arzttermin. Sie sitzt im Auto auf dem Lehrerparkplatz, den Schlüssel in der Hand, auf dem Beifahrersitz 26 Hefte zum Korrigieren. Und sie startet den Motor nicht.
„Ich saß da und dachte: Das waren sechs Stunden. Sechs ganz normale Stunden. Warum bin ich so erledigt wie früher nach einer Woche Klassenfahrt?“
Sie ist 51. Grundschullehrerin seit 24 Jahren, dritte Klasse, dazu donnerstags die Theater-AG. Der Sohn studiert in Münster, die Tochter macht eine Ausbildung, ihr Mann Jens arbeitet Schicht. Wer 26 Achtjährige durch einen Vormittag bringt, weiß, was Durchhalten heißt.
Das Tief kommt so zuverlässig wie der Schulgong: um zwei, wenn die Kinder weg sind. Dabei schläft sie genug, acht Stunden, oft neun. Sie frühstückt. Und trotzdem sitzt sie nachmittags vor den Heften und liest denselben Satz dreimal.
Und dann sind da noch die Kilos. Aber über die redet Claudia nicht mehr. Seit zwei Jahren kommen jedes Jahr drei, vier dazu, vor allem am Bauch, egal was sie tut. Der dunkelblaue Rock mit dem langen Reißverschluss, den sie zu jeder Zeugniskonferenz getragen hat, hängt seit ein paar Jahren ganz hinten im Schrank. Den hat sie abgeschrieben.
„Ich habe wirklich alles probiert“, sagt sie. „Zuerst Kaffee. Um zwei den dritten, um vier den vierten. Danach war ich wach und gleichzeitig kaputt. Dann bin ich drei Wochen lang um halb zehn ins Bett gegangen, wie eine Zwölfjährige. Zehn Stunden Schlaf – und um zwei genauso platt. Und irgendwann lag in meinem Fach im Lehrerzimmer immer ein Schokoriegel für die Freistunde. Der hat eine halbe Stunde gehalten. Danach war es schlimmer als vorher.“
An diesem Dienstag im Auto, die Hefte neben sich, fragt sie sich zum ersten Mal etwas anderes: Was, wenn es gar nicht daran liegt, wie viel ich schlafe oder esse – sondern daran, was mein Körper daraus macht?
Die Antwort findet sie nicht auf dem Parkplatz. Sie findet sie drei Tage später, im Lehrerzimmer.
„Ich habe nicht zu wenig geschlafen. Mein Körper hat nur weniger aus dem Essen gemacht.“
Große Pause, Freitag. Claudia sitzt mit ihrer Kollegin Ute am Fenstertisch. Ute ist 57, unterrichtet Mathe in der Vierten und hat die Wechseljahre, wie sie sagt, „hinter sich und überlebt“.
Ute erzählt von einem Radiobeitrag, den sie auf dem Weg zur Schule gehört hat. Es ging um Frauen in den Wechseljahren und darum, warum so viele von ihnen plötzlich so müde sind.
„Da hat jemand gesagt: Ihr seid nicht müde, weil ihr zu wenig schlaft. Euer Körper geht in dieser Phase anders mit Fett um. Und keiner sagt es euch.“
Claudia hört erst nur halb hin. Dann bleibt ein Wort hängen: anders. Nicht weniger. Nicht schlechter. Anders.
Am Abend setzt sie sich an den Küchentisch und sucht. Nicht „Müdigkeit Wechseljahre Hausmittel“ – das hat sie oft genug getan. Sondern: Wechseljahre, Fettstoffwechsel, Energie.
Was sie findet, überrascht sie.
Die Zahl, bei der Claudia den Laptop kurz zuklappen musste: minus 32 Prozent
Was Claudia an diesem Abend findet, ist eine Untersuchung aus den USA. Ein Forschungsteam hat 156 Frauen vier Jahre lang durch die Zeit um die Menopause begleitet – und bei einem Teil von ihnen regelmäßig gemessen, wie viel Energie ihr Körper verbraucht und woraus er sie gewinnt.1
Das Ergebnis: Bei den Frauen, die in dieser Zeit in die Menopause kamen, sank die Fettverbrennung um 32 Prozent. Bei denen, die noch nicht so weit waren, blieb sie gleich. Auch der Energieverbrauch im Schlaf ging bei ihnen anderthalbmal so stark zurück.1
Das Fett ist also da. Der Körper holt nur weniger Energie daraus. Was nicht verbrannt wird, bleibt liegen.
Claudia liest den Absatz zweimal. „Weniger Energie aus dem, was da ist – genau so fühlt sich mein Nachmittag an“, sagt sie heute. Den letzten Satz, gibt sie zu, habe sie damals überlesen. „Ich wollte wissen, warum ich müde bin. Alles andere hatte ich ja abgehakt.“
Sie liest weiter und stößt darauf, was der Körper für diese Umwandlung braucht: nicht nur Fett, sondern Helfer. Vitamin B2, Vitamin B6 und Biotin arbeiten in den Schritten mit, in denen aus Nahrung Energie wird. Für B2 und B6 ist in der EU offiziell bestätigt, dass sie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen.
Und plötzlich ist auch klar, warum nichts von dem angeschlagen hat, was sie gegen die Müdigkeit versucht hatte:
treibt an. An der Frage, wie viel Energie der Körper aus Fett gewinnt, ändert er nichts.
ändert daran ebenso wenig. Am Schlaf hatte es nie gelegen – sondern daran, was der Körper tagsüber aus seinen Reserven macht.
liefert schnelle Energie aus Zucker, für eine halbe Stunde. Die viel größere Reserve, das Fett, bleibt dabei ungenutzt.
Zwei Jahre lang hatte Claudia eine ganz andere Erklärung für ihre Nachmittage gehabt.
Zwei Jahre lang dachte sie, sie sei einfach nicht mehr belastbar
An diesem Abend sitzt Claudia lange am Küchentisch.
Sie denkt an all die Nachmittage, an denen sie sich Vorwürfe gemacht hat. Zu spät ins Bett. Zu wenig Sport. Zu wenig Biss. „Andere schaffen das doch auch“, hat sie sich gesagt.
Und jetzt liest sie, dass der Körper in dieser Phase messbar weniger Energie aus Fett gewinnt – bei den Frauen in der Studie, ohne dass sie irgendetwas falsch gemacht hätten.
„Das war der Moment, in dem ich aufgehört habe, mir Faulheit vorzuwerfen“, sagt Claudia. „Ich war nicht schwach. Ich habe nicht nachgelassen. Mein Körper hat angefangen, anders zu wirtschaften – und niemand hat es mir gesagt.“
Nicht als Wundermittel. Nicht als Ausrede. Sondern als Erklärung, die endlich passte.
Am nächsten Tag fängt sie an zu suchen, wie sie diesen Helfern nachhelfen kann.
Warum sie diesmal nicht das erstbeste Präparat aus der Drogerie genommen hat
Claudia ist vorsichtig geworden – zu viele Versprechen auf zu vielen Packungen. Diesmal will sie wissen, was drin ist, bevor sie bestellt. Drei Dinge schreibt sie sich auf einen gelben Zettel:
- B2, B6 und Biotin – alle drei, nicht nur eines, und in einer Menge, die den Bedarf sicher deckt
- keine Hormone, keine Pflanzen-Östrogene. „Ich wollte nichts, was an meinen Hormonen herumdreht.“
- etwas für jeden Tag, keine Zwei-Wochen-Kur
Die Wechseljahre-Packungen in der Drogerie fallen schon beim zweiten Punkt durch: fast überall Rotklee, Soja oder Yams. Übrig bleibt ein Komplex, auf den sie im Erfahrungsbericht einer anderen Frau gestoßen war: der BitterLiebe Plus Bitter Stoffwechsel Komplex. B2 und B6 je 7 mg, Biotin 250 µg, kein Phytoöstrogen.
Was sonst noch auf der Liste stand – Cholin, Bittermelone, Mariendistel –, hat sie überflogen. „Ehrlich gesagt habe ich nur nach den B-Vitaminen geschaut. Den Rest habe ich gar nicht richtig gelesen.“
Sie bestellt ein Glas. Und wartet.
Die ersten zwei Wochen: „Ich dachte, das ist der nächste Reinfall“
Claudia ist ehrlich, was den Anfang betrifft.
„Die ersten zwölf Tage? Nichts. Ich habe meine drei Kapseln genommen – die erste vormittags in der Freistunde, die anderen vor dem Mittag- und vor dem Abendessen. Und um zwei kam das Tief. Wie immer.“
Sie kennt das Muster: Hoffnung, Packung, Enttäuschung. Was sie dabeibleiben lässt, ist ihr gelber Zettel. „Ich hatte ja verstanden, warum ich müde war. Ein Vitamin wirkt nicht wie ein Kaffee. Also habe ich mir gesagt: vier Wochen, dann entscheidest du.“
An ihrem Alltag ändert sie nichts. Keine Diät, kein neues Programm. Sie isst, was in der Familie immer auf den Tisch kommt – Vollkornbrot, viel Gemüse, abends warm –, und sie fährt wie seit Jahren mit dem Rad zur Schule. „Ausgewogen essen und mich bewegen, das habe ich nie aufgegeben. Das gehört für mich einfach dazu.“
„Elterngespräch um halb drei, nach sechs Stunden Unterricht. Danach habe ich gemerkt: Ich bin nicht in den Stuhl gesackt. Ich dachte, Zufall.“
„Kein Zufall. Ich habe nachmittags korrigiert, ohne denselben Satz dreimal zu lesen. Der dritte Kaffee ist einfach weggefallen.“
„Jens hat beim Abendessen gefragt, ob ich was Neues nehme. Ich sagte: Wieso? Er sagte: Du bist abends noch da. Nicht nur körperlich.“
Dass es fast drei Wochen gedauert hat, hat Claudia damals ungeduldig gemacht. Heute weiß sie, warum.
Warum sich zwei Wochen lang nichts tat – und warum das kein schlechtes Zeichen war
B2, B6 und Biotin treiben nicht an wie Koffein. Sie sind Helfer in den Umwandlungsschritten des Stoffwechsels und wirken über die Deckung des Bedarfs, nicht über einen Kick.
Für Leserinnen, die nach zehn Tagen ans Aufhören denken, ist das die wichtigste Information dieser Geschichte: Geben Sie Ihrem Körper Zeit.
Claudia wusste das alles nicht so genau, als sie bestellte. Sie wollte einfach nur nachmittags wieder wach sein.
Was dann kam, war mehr als das.
Monat 4 und 5: „Im Lehrerzimmer dachten alle, ich mache heimlich eine Diät“
Anfang Juni passiert etwas, mit dem Claudia nicht gerechnet hat.
Die Zeugniskonferenz vor den Sommerferien steht an. Sie sucht im Schrank nach etwas Leichtem und stößt ganz hinten auf den dunkelblauen Rock mit dem langen Reißverschluss. Aus Gewohnheit probiert sie ihn an.
Der Reißverschluss geht zu.
„Ich stand im Schlafzimmer und dachte: Das kann nicht sein. Ich habe doch gar nichts dafür gemacht.“
In den Wochen danach kommen die Kommentare.
Ihre Tochter Lena, beim Besuch am Wochenende: „Mama, hast du abgenommen?“
Jens, als sie zur Konferenz aufbricht: „Ist der Rock neu?“ – „Nein. Der ist alt.“
Und Ute, im Lehrerzimmer – dieselbe Ute mit dem Radiobeitrag –, vor der versammelten Kaffeerunde: „Jetzt sag schon. Welche Diät machst du heimlich?“
Zu Hause stellt sich Claudia auf die Waage, um die sie seit einem Jahr einen Bogen gemacht hat.
„Im Februar waren es 79 Kilo – das weiß ich noch, weil ich mich damals so darüber geärgert habe. Anfang Juli waren es 72.“
Zufall? Das wollte Claudia diesmal genau wissen.
Der Satz, den Claudia im Februar überlesen hatte
Erst jetzt liest Claudia noch einmal nach, was sie im Februar überflogen hatte: Was nicht verbrannt wird, bleibt liegen. Und sie findet die zweite Hälfte der Geschichte.
Die Leber verpackt Fett und schickt es aus der Zelle hinaus. Der Baustein, den sie dafür braucht, heißt Cholin. Einen Teil davon stellt die Leber selbst her – über ein Enzym, das vom Östrogen angeschaltet wird.2 Sinkt das Östrogen in den Wechseljahren, wird dieser Schalter schwächer.3 In einer Untersuchung, in der Erwachsene bewusst cholinarm ernährt wurden, bekamen Männer und Frauen nach der Menopause eine Fettleber; von den Frauen vor den Wechseljahren nur ein Teil.4
Gleichzeitig wandert das Fett in genau dieser Übergangszeit nach innen. Eine große Langzeitstudie maß bei Frauen im Übergang gut sechs Prozent mehr Bauchinnenfett pro Jahr – in den Jahren davor keine nennenswerte Zunahme.5
Man kann es sich wie eine Schere vorstellen: Auf der einen Seite holt der Körper weniger Energie aus Fett. Auf der anderen fehlt ihm der Baustein, um es aus der Leber abzutransportieren. Was dazwischen hängen bleibt, sitzt am Bauch.
Sie essen nicht mehr als früher. In der Studie, die diese Phase über vier Jahre begleitet hat, aßen die Frauen in den Jahren vor der Menopause sogar weniger als zu Beginn – und nahmen trotzdem am Bauch zu.1 Was sich geändert hat, ist nicht Ihr Verhalten. Es ist die Verfügbarkeit eines Bausteins, den Ihr Körper vorher selbst hergestellt hat.
Damit erklärt sich auch, warum sich an ihrem Gewicht zwei Jahre lang nichts bewegt hatte, egal was sie tat: Weniger essen und mehr Bewegung setzen an der Fettmenge an. Der Engpass lag beim Abtransport.
Und das Cholin? Das hat sie die ganze Zeit schon eingenommen, ohne es zu wissen.
„Zum ersten Mal ergibt das, was mit mir passiert ist, einen Sinn.“
Was sich in diesen fünf Monaten verändert hat, zählt sie ganz nüchtern auf.
Was heute anders ist – und was genau gleich geblieben ist
Claudia macht keine Diät. Sie hat kein Programm gebucht und keinen Ernährungsplan an den Kühlschrank geklebt.
Was sie tut: drei Kapseln über den Tag – eine vormittags in der Freistunde, eine vor dem Mittagessen und eine vor dem Abendessen. „Das ist zur Routine geworden wie Zähneputzen.“
Was sich verändert hat, in ihren Worten:
Das Nachmittagstief. „Nicht weggezaubert. Aber ich sitze nicht mehr um drei vor den Heften und lese denselben Satz dreimal.“
Der Kaffee. „Zwei am Tag statt vier. Ohne dass ich es mir vorgenommen hätte.“
Die Kilos. „Von 79 auf 72 in fünf Monaten. Und der Bauch fühlt sich nicht mehr so hart an.“
Der Rock. „Ich habe ihn zur Zeugniskonferenz getragen. Klingt banal. Aber wenn man ein Kleidungsstück zwei Jahre lang innerlich verabschiedet hat, ist es einfach ein schönes Gefühl.“
Was gleich geblieben ist: Sie isst, was sie immer gegessen hat. Vollkornbrot, Gemüse, abends warm, sonntags ein Stück Kuchen.
„Der Unterschied ist nicht, was ich mache. Der Unterschied ist, dass mein Körper wieder mitmacht.“
Seit dem Sommer bekommt Claudia im Lehrerzimmer immer wieder dieselbe Frage gestellt.
Was macht diesen Komplex so besonders?
Claudia hat sich die Packung dafür noch einmal angesehen und mit anderen Präparaten verglichen:
1Ist Cholin enthalten?
Die meisten Wechseljahre-Präparate setzen auf Rotklee, Soja oder Yams und enthalten den Baustein nicht, dessen Eigenproduktion in dieser Phase nachlässt. ✓ Cholin enthalten.
2In einer Menge, die wirklich hilft.
Ab 82,5 mg pro Tagesdosis unterstützt Cholin den normalen Fettstoffwechsel. Darunter ist es ein Inhaltsstoff ohne Funktion. ✓ 82,5 mg.
3In nachvollziehbarer Form.
Deklariert als Cholin-L-Bitartrat, nicht als unspezifischer „Cholin-Komplex“, bei dem offen bleibt, wie viel tatsächlich drin ist. ✓
4B2, B6 und Biotin gemeinsam.
Die Helfer für die Energiegewinnung. Ein einzelnes B-Vitamin aus der Drogerie deckt nur einen Schritt ab. „Das war der Grund, warum ich es überhaupt gekauft habe“, sagt Claudia. ✓
5Kein Phytoöstrogen, keine Hormonimitation.
Der Komplex setzt an der Folge des Östrogenabfalls an, nicht am Hormon selbst. „Ich wollte nichts, was an meinen Hormonen herumdreht.“ ✓
6Für jeden Tag, nicht als Kur.
Solange die Eigenproduktion reduziert ist, besteht der Bedarf – über die ganze Übergangsphase. ✓ eine einfache Routine
Dazu kommen Bitterpflanzen-Extrakte wie Bittermelone und Bitterorange, außerdem Mariendistel, Curcuma, Grüner Tee und Grüner Kaffee. Sie tragen zum Zusammenspiel bei und unterstützen die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden.
- Cholin in der Claim-Menge, deklariert als Cholin-L-Bitartrat
- B2, B6 und Biotin gemeinsam, je 500 % NRV
- ohne Phytoöstrogene, ohne Hormonimitation
- 4,54 von 5 Sternen aus 1.183 Produktbewertungen
- seit 2022 am Markt

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Gefragt haben uns nach Claudias Geschichte auch andere Frauen – und einige haben von sich aus erzählt.
Drei Frauen, die Claudia nie getroffen hat und genau das Gleiche erlebt haben
„Ich habe den Komplex wegen der Müdigkeit genommen, im Spätdienst bin ich ab vier nur noch geschlichen. Das wurde nach gut drei Wochen besser. Dass ich abnehme, hat mir zuerst eine Kollegin gesagt. Auf der Waage: von 86 auf 78 Kilo in sechs Monaten. Vorher hatte ich es im Spätdienst mit Energydrinks versucht – ohne irgendwas.“
— Andrea, 49, Pflegedienstleitung aus Kassel„Ich war skeptisch, ich habe schon viel Geld für Nahrungsergänzung ausgegeben. Eigentlich wollte ich nur nachmittags nicht mehr am Schreibtisch wegnicken. Nach vier Wochen war das deutlich besser. Im fünften Monat zeigte die Waage 71 statt 77 Kilo, und die Jeans vom vorletzten Sommer passte wieder. Das war gar nicht der Plan.“
— Birgit, 53, Steuerfachangestellte aus Bielefeld„Früher ins Bett, Mittagsschlaf am Wochenende – an der Müdigkeit hat das nichts geändert. Angefangen habe ich die Kapseln wegen der Energie, die kam nach etwa einem Monat. Der Rest kam später: von 81 auf 74 Kilo in fünf Monaten. Mein Mann hat gefragt, ob ich heimlich Sport mache.“
— Sandra, 47, Einzelhandelskauffrau aus HammBleibt die Frage, was Claudia selbst antwortet, wenn man sie fragt.
Was Claudia heute sagt, wenn eine Kollegin fragt
„Ich sage nicht: Nimm das, dann nimmst du ab. So funktioniert das nicht, und so war es bei mir auch nie gedacht.“
„Ich sage: Wenn du in den Wechseljahren bist und nachmittags durchhängst, obwohl du genug schläfst – dann liegt das vielleicht nicht an dir. Dein Körper gewinnt in dieser Phase weniger Energie aus Fett, und ihm fehlt etwas, das er früher selbst hergestellt hat.“
„Es ist kein Wundermittel. Ich esse vernünftig, ich fahre Rad, und ich habe Geduld gebraucht. Aber zum ersten Mal habe ich nicht gegen meinen Körper gearbeitet, sondern mit ihm.“
Claudia macht eine kurze Pause. Dann lacht sie.
„Weißt du, was das Verrückte ist? Ich wollte einfach nur nachmittags nicht mehr so müde sein. Dass mir dabei mein alter Rock wieder passt und im Lehrerzimmer alle denken, ich mache heimlich eine Diät – das war bei mir ein Nebeneffekt. Der schönste, den ich je hatte.“
Quellen
- Lovejoy J. C. et al. (2008): Increased visceral fat and decreased energy expenditure during the menopausal transition. Int J Obes 32(6):949–58. doi.org/10.1038/ijo.2008.25
- Resseguie M. et al. (2007): Phosphatidylethanolamine N-methyltransferase (PEMT) gene expression is induced by estrogen in human and mouse primary hepatocytes. FASEB J 21(10):2622–32. doi.org/10.1096/fj.07-8227com
- da Costa K.-A. et al. (2011): Docosahexaenoic acid in plasma phosphatidylcholine may be a potential marker for in vivo phosphatidylethanolamine N-methyltransferase activity in humans. Am J Clin Nutr 93(5):968–74. doi.org/10.3945/ajcn.110.011064
- Zeisel S. H. (2007): Gene response elements, genetic polymorphisms and epigenetics influence the human dietary requirement for choline. IUBMB Life 59(6):380–7. doi.org/10.1080/15216540701468954
- Greendale G. A. et al. (2021): Changes in Regional Fat Distribution and Anthropometric Measures Across the Menopause Transition. J Clin Endocrinol Metab 106(9):2520–34. doi.org/10.1210/clinem/dgab389
Wer es selbst ausprobieren möchte: In der 4-Monats-Kur kostet die Dose 22,47 €, rund 75 Cent am Tag. Vier Monate sind dabei die sinnvolle Größe, keine Verkaufsfloskel – Bedarfsdeckung ist keine Kur, und Anwenderinnen berichten von Veränderungen auf der Waage meist erst ab dem zweiten Monat. Wie lange der Hersteller die Aktion online lässt, wissen wir nicht.

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